US-Visums-Verbot für 75 Länder? Die Wahrheit über Trumps "Einreise-Stopp" (Faktencheck)

Du hast die Schlagzeile vielleicht auch gelesen: "USA stoppen Visabearbeitung für 75 Länder – Trump macht Ernst!" Solche Meldungen sorgen schnell für Unsicherheit – besonders bei allen, die mit dem Gedanken spielen, in die USA auszuwandern oder dort zu arbeiten. Aber was steckt tatsächlich hinter diesen drastischen Meldungen? Zeit, die Fakten auf den Tisch zu bringen und mit einigen Missverständnissen aufzuräumen.

Medien zwischen Panikmache und Wahrheit

Erstens: Die meisten Schlagzeilen klingen dramatischer, als es die Realität hergibt. Der österreichische ORF und andere internationale Medien verkündeten Anfang 2026, dass die USA unter Donald Trump für 75 Länder die komplette Visabearbeitung stoppen. Natürlich klingt das zunächst besorgniserregend – besonders, wenn man darüber nachdenkt, was so ein Einreisestopp für zahlreiche Familien, Jobsuchende oder Investoren bedeutet. Aber stimmt diese Botschaft so überhaupt?

Schaut man genauer hin und liest die offizielle Pressemitteilung des US-Außenministeriums, wird die Sache sofort klarer: Es gibt Unterschiede zwischen Immigrant Visa – also Visa zur dauerhaften Einwanderung, wie etwa die begehrte Green Card – und Nonimmigrant Visa, zu denen alle kurzfristigen Aufenthalte und Arbeitsvisa zählen. Und genau diese Details machen den Unterschied.

Wen betrifft das wirklich?

Die Maßnahmen betreffen ausschließlich sogenannte Immigrant Visa für Menschen aus 75, meist ärmeren oder politisch instabilen Ländern. Für deutsche, österreichische oder schweizer Staatsbürger ändert sich dadurch erst einmal gar nichts. Auch die klassischen Nonimmigrant Visa, wie das Touristenvisum B1, Geschäftsvisa wie das L1 oder Investorenvisa wie das E2 und E1, sind davon ausdrücklich ausgenommen. Es ist also eine gezielte Regelung für sehr spezifische Fälle und keineswegs ein Pauschalverbot, das alle betrifft.

Warum setzt die US-Regierung solche Maßnahmen?

Offiziell geht es darum, den Missbrauch sozialer Leistungen einzudämmen. Die US-Regierung hat statistisch festgestellt, dass Einwanderer aus den betroffenen Ländern häufiger Sozialhilfe in Anspruch nehmen. Deshalb pausiert sie die Bearbeitung der Immigrant Visa aus diesen Staaten, bis man die Regeln überarbeitet hat. Nonimmigrant Visa-Inhaber, wie du einer wärst, wenn du geschäftlich oder als Investor in die USA gehst, können ohnehin keine Sozialhilfe beanspruchen – weshalb diese Visa nicht betroffen sind.

Ein interessanter Nebenaspekt: Viele der gelisteten Länder bieten Staatsbürgerschaften zum Kauf an. Das ist in der US-Regierung, aber auch bei der Bundesregierung und der EU, nicht sonderlich beliebt. Diese Programme stehen schon länger in der Kritik, weil sie es ermöglichen, mit einer „gekauften“ Staatsbürgerschaft in wirtschaftlich stärkere Länder wie die USA einzuwandern. Durch die Einbeziehung dieser Staaten in die Visapausierung soll offenbar auch ein Zeichen gegen diese Programme gesetzt werden.

Trennung von Gerüchten und Wahrheit – und was das für dich bedeutet

Die Situation zeigt einmal mehr, wie schnell Medien mit halbgaren oder tendenziösen Nachrichten Ängste schüren können. Es lohnt sich also, immer wieder einen Blick auf die offiziellen Quellen zu werfen. Gerade wer plant, in die USA auszuwandern, sollte sich nicht von Missinformationen oder politischen Schlagzeilen verunsichern lassen. Für Bewerber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – sowie für Antragsteller von Nonimmigrant Visa allgemein – läuft die Visabearbeitung weiterhin in Rekordzeit, sogar schneller als früher. Die aktuellen Bedingungen sind also ideal, wenn du dein Amerika-Abenteuer starten willst.

Warum du gerade jetzt die Chance nutzen solltest

Tatsächlich ist die Situation heute so günstig wie selten zuvor. Die Bearbeitungszeiten für alle Visa, auch Green Cards und Investorenvisa, haben sich verkürzt. Immobilienpreise in beliebten Regionen wie Austin, Texas, liegen aktuell auf einem Niveau wie vor 2020. Wer flexibel ist und unternehmerisch denkt, erkennt darin die perfekte Gelegenheit: Investieren, wenn andere zögern!

Auswanderung in die USA kann ein echter Wachstumsschritt für dein Business und deine persönliche Freiheit sein. Welches Visum das richtige für dich ist und wie du am einfachsten und schnellsten deinen Neustart vorbereitest, klärst du am besten mit erfahrenen Experten. Ein persönliches Beratungsgespräch hilft dir, die ideale Strategie zu entwickeln – und dabei kein unnötiges Risiko einzugehen.

Dein nächster Schritt in Richtung USA

Wenn du schon länger mit dem Gedanken spielst, in die USA zu gehen – egal ob als Unternehmer, Freiberufler, Investor oder einfach, um ein neues Lebenskapitel zu beginnen – dann ist jetzt der beste Zeitpunkt. Lass dich nicht von lauten Schlagzeilen abschrecken. Die meisten Einschränkungen betreffen dich gar nicht. Nutze das aktuelle Klima, um einen soliden Start in den USA zu schaffen, dein Unternehmen zu gründen oder zu expandieren und deine Steuerlast legal zu optimieren.

Bleib ruhig, informiere dich aus erster Hand und hol dir Unterstützung von Profis, die den Weg bereits erfolgreich gegangen sind. So kannst du aus den aktuellen Regeländerungen sogar Vorteile ziehen, anstatt dich davon verunsichern zu lassen. Wage den ersten konkreten Schritt und realisiere deinen Traum von mehr Freiheit und Wohlstand in den USA!

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