Nebenkosten Malta vs. Deutschland: So viel sparst du wirklich (Strom, Wasser, Müll)

Du denkst darüber nach, nach Malta zu ziehen oder bist gerade erst angekommen? Dann ist dieses Thema für dich besonders spannend: die Nebenkosten in Malta, genauer gesagt, alles rund um Strom und Wasser. Viele frische Expats und Auswanderer möchten wissen, was sie monatlich erwartet, wie das Bezahlen funktioniert und wo es Unterschiede zu anderen Ländern gibt. Genau das schauen wir uns heute gemeinsam an. Lass uns eintauchen – denn sparen beginnt oft bei den Details!

Wie funktioniert die Müllabfuhr in Malta?

Bevor wir zu Strom und Wasser kommen, ein kurzer Schlenker: Müllgebühren gibt es in Malta nicht! Die Müllabfuhr ist kostenlos und funktioniert nach einem festen Abholplan, der je nach Wohnort morgens oder abends gilt. Das System sieht vor, dass von Montag bis Samstag an jedem Tag eine andere Müllart abgeholt wird: organischer Müll sogar dreimal pro Woche, Restmüll zweimal und Recycling einmal. Anders als in Deutschland wird beim Recycling nicht nur nach Kunststoff und Papier getrennt – alles landet im selben Beutel und kommt dann zum Recycling.

Die Wohnung ist gefunden – und jetzt?

Hast du dein neues Zuhause in Malta gefunden, gehst du auf deinen Vermieter zu und klärst die Abrechnung der Nebenkosten. Hier gibt es verschiedene Vorgehensweisen – und leider ist keine Gesetz, sondern abhängig davon, wie dein Vermieter es handhabt. Am besten bist du allerdings beraten, wenn die Rechnung direkt von ARMS, dem maltesischen Strom- und Wasserversorger, an dich geht. Die Rechnung steht dann zwar auf den Namen des Vermieters, enthält aber deine Adresse, den konkreten Verbrauch und du kannst direkt an ARMS überweisen. Danach informierst du den Vermieter kurz per WhatsApp oder E-Mail, dass du bezahlt hast. So hast du alles im Griff – volle Transparenz, keine Missverständnisse oder Extraabrechnungen durch den Vermieter!

Worauf bei der Abrechnung achten?

Jetzt kommt das Herzstück: die Nebenkostenrechnung. Zwei Dinge solltest du unbedingt checken: Steht oben rechts der Tarif "Residence"? Nur dann bekommst du als Bewohner den günstigeren Preis. Und: Wie viele Personen sind auf die Wohnung angemeldet? Je mehr, desto besser für deinen individuellen Tarif. Hier kommt das sogenannte "Eco Discount" ins Spiel: Verbraucht ihr insgesamt wenig, belohnt der Staat diesen sparsamen Lebensstil mit weiteren Rabatten! Die Anmeldung läuft über das sogenannte „Form H“, um alle Mitbewohner offiziell bei ARMS zu registrieren – meistens kümmert sich der Vermieter darum.

Ein Praxisbeispiel aus dem Alltag

Wie sieht das dann konkret aus? Du bekommst alle zwei Monate deine Nebenkostenrechnung und bezahlst exakt das, was du in diesem Zeitraum verbraucht hast. Als Beispiel: Für eine Drei-Zimmer-Wohnung mit drei Personen kostet der Strom etwa 0,115 € pro Kilowattstunde. Und das wirklich Vorteilhafte: Liegt euer Verbrauch unter einem bestimmten Wert, gibt es zusätzliche Rabatte! Für zwei Monate zahlt man so zum Beispiel nur rund 69,54 € für Strom und 22,43 € für Wasser – insgesamt unter 100 € für zwei Monate. Selbst in heißen Sommermonaten, wenn die Klimaanlage läuft, liegt die Gesamtrechnung selten über 150 € für zwei Monate. Im Vergleich zu Deutschland ein echtes Schnäppchen!

Wichtige Spartipps rund um Nebenkosten

Damit du besonders wenig zahlst, solltest du auf folgende Dinge achten:

- Stelle sicher, dass auf deiner Nebenkostenrechnung der "Residence"-Tarif steht.

- Sorge dafür, dass alle tatsächlich in der Wohnung lebenden Personen auch offiziell registriert sind – das bringt einen besseren Rabatt!

- Je bewusster du mit Strom und Wasser umgehst, desto mehr sparst du dank zusätzlicher Vergünstigungen.

Idealerweise erhältst du die Rechnung direkt von ARMS, überweist selbst und informierst den Vermieter kurz über die Zahlung. So hast du alles unter Kontrolle und keine unnötigen Zusatzkosten.

Das solltest du noch wissen – und was dich erwartet

Abseits der Nebenkosten gibt es noch ein paar Dinge, die das Leben auf Malta erleichtern. Die unkomplizierte Müllabfuhr, der einfache Umgang mit den Versorgern und die insgesamt niedrigen Lebenshaltungskosten machen den Schritt ins maltesische Abenteuer besonders attraktiv. Wer sich vorher schlau macht, kann kleine Fallstricke vermeiden und maximal profitieren.

Fazit: Mehr Freiheit und Transparenz für Expats in Malta

Das maltesische System für Strom und Wasser ist gut durchdacht. Mit ein paar einfachen Tricks und klaren Absprachen mit dem Vermieter – vor allem, wenn du die Kontrolle über die Nebenkosten behältst – behältst du nicht nur die Übersicht, sondern sparst auch bares Geld. Gerade im europäischen Vergleich sind die Kosten niedrig, das System transparent und die Flexibilität groß – ein echter Pluspunkt für alle, die in Malta starten möchten.

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