Karibik-Pass Travel Ban? EU und USA machen Druck auf Karibik Staaten.
Stell Dir vor, Du hast lange recherchiert, Zeit und Geld investiert und endlich ist er da: der zweite Pass aus der Karibik. Die Freiheit ruft, neue Möglichkeiten winken! Doch was, wenn diese Investition schon bald nichts mehr wert ist? Die politischen Veränderungen der letzten Monate und Jahre stellen genau das in Frage – Karibik-Pässe stehen zunehmend unter Druck. Warum, erfährst Du hier. Vielleicht bist Du am Ende froh, dass Du das Ticket in eine andere Richtung löst.
Gefährliche Zeiten für Karibik-Zweitpässe: Das Ende der Reisefreiheit
Karibik-Staaten wie Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, St. Kitts und Nevis sowie St. Lucia waren lange ein Geheimtipp für Menschen, die sich einen zweiten Pass – häufig auch als Plan B bezeichnet – zulegen wollten. Durch sogenannte „Citizenship by Investment“-Programme (CBI) lockten sie mit vergleichsweise günstigen Konditionen. Doch 2026 sieht die Welt ganz anders aus: Länder wie Norwegen verwehren Karibik-Passinhabern auch ohne offizielle Visa-Änderung die Einreise. Die EU droht, die Visafreiheit bei kleinster Missachtung zu kippen. Wer einen Karibikpass hat, ist plötzlich kein gern gesehener Gast mehr in Europa.
Was ist da passiert? Seit August 2025 kontrolliert Norwegen systematisch die Hintergründe der Karibikpass-Inhaber. Die Folgen: Passagiere werden am Flughafen abgewiesen, Rückflüge müssen selbst bezahlt werden, die Reputation leidet enorm – nicht nur bei Grenzbeamten, sondern womöglich auch beim eigenen Geschäftspartner. Dabei ist alles noch halb-offiziell: Die Gesetzeslage bleibt vage, aber die Praxis ist eindeutig.
EU und USA ziehen die Daumenschrauben an
Der Hauptgrund für den Stimmungswandel: Die EU und die USA üben immer stärkeren Druck auf Karibik-Staaten aus, da sie Zweit-Bürger durch Investitionen als Sicherheitsproblem sehen. 2025 hat die EU-Kommission klargestellt: Die bloße Existenz eines CBI-Programms reicht, um die Visafreiheit zu suspendieren. Im verschärften Visumbericht heißt es, dass bereits das Konzept des „Passes gegen Geld“ als Gefahr für die Integrität des Schengenraums betrachtet wird. Die USA haben einige Karibikländer bereits auf die Blacklist gesetzt – wer den Pass eines solchen Landes hat, der bekommt gar kein Touristen- oder Geschäftsvisum mehr.
Schlimmer noch: Karibikprogramme geraten nun doppelt ins Visier. Einerseits stören zu viele Antragsteller ohne Verbindung zum jeweiligen Land; andererseits sieht die EU gravierende Defizite bei der Sicherheitsüberprüfung. Die Antragsbearbeitung zieht sich, die Anforderungen werden strenger, und das Klima zunehmend feindselig. Sichtbare Folge: Selbst Banken wollen Karibikpässe als Identitätsnachweis immer seltener akzeptieren.
Warum das auf Dauer dramatische Konsequenzen für Karibikpass-Inhaber hat – und wieso neue Programme wie das geplante von St. Vincent kaum echte Alternativen bieten können, erfährst Du jetzt.
Die sieben Hauptprobleme der Karibik-Pässe
1. Keine garantierte Einreise trotz Visafreiheit.
Norwegen und vielleicht bald andere EU-Staaten setzen faktisch Durchreise- und Einreisesperren um, selbst wenn sie offiziell visafrei erscheinen.
2. Systematischer Druck von EU und USA.
Ziel ist ganz klar die vollständige Abschaffung aller CBI-Programme mit Zugang zum Schengenraum. Wer gegen die Linie verstößt, wird sanktioniert.
3. Keine finanzielle Privatsphäre durch CS-Teilnahme.
Informationen werden mit über 100 Ländern geteilt; Karibik-Länder stehen auf OECD-Listen als Hochrisikoländer. Banken machen zunehmend dicht.
4. Zusätzliche Hürden durch digitale Systeme wie ETIAS.
Ab Ende 2026 brauchst Du eine digitale Vorabregistrierung und Genehmigung – spontane Einreisen sind Geschichte, Reisedaten werden gespeichert und abgeglichen.
5. Schlechter Ruf und Reputationsprobleme.
Der goldene Pass ist längst kein Statussymbol mehr, sondern bei Einreisebehörden und Banken oftmals ein Grund für Misstrauen bis hin zur Ablehnung.
6. Datenweitergabe und permanente Überwachung.
Die EU fordert eine komplette Offenlegung aller CBI-Passinhaber. St. Vincent etwa plant, Antragsteller dauerhaft zu überwachen und persönliche Daten zu speichern bzw. weiterzugeben.
7. Visafreiheit oder Reputationsverlust drohen jederzeit.
Das Beispiel Vanuatu zeigt: Selbst wenn Karibikstaaten Reformen umsetzen, können sie schnell die Reisefreiheit verlieren, wenn es der EU nicht reicht.
Warum St. Vincent kein Gamechanger wird
Das geplante neue Programm von St. Vincent könnte zunächst nach einer Chance klingen – aber die Realität sieht skeptisch aus. Sollte das Programm wirklich starten, wird es wohl entweder zu streng (und dadurch für Dich als Plan B untauglich), oder es landet im gleichen Dilemma wie die existierenden Programme: Maximale Auflagen, hohe Kosten, Residenzpflicht und kontinuierliche Überwachung. Wirkliche Planungssicherheit und Freiheit? Fehlanzeige!
Zudem steigen die Einstiegskosten laut aktuellen Informationen: Unter 230.000 US-Dollar wird man kaum mehr zum Zweitpass kommen. Biometrische Erfassung, längere Aufenthaltsfristen pro Jahr und die Gefahr, dass im Zweifel dein Pass nicht verlängert oder sogar rückwirkend annulliert wird – all das schränkt Deine Freiheit weiter ein.
Wann Karibik-Pässe (noch) Sinn machen
Um fair zu bleiben: Es gibt immer noch wenige Ausnahmefälle, in denen ein Karibikpass Sinn macht – etwa, wenn Du ohnehin in der Karibik lebst, segelst oder familiäre Verbindungen hast. Für die überwiegende Mehrheit jedoch, die nach echter Handlungsfreiheit, Privatsphäre oder Ausweiche in kritischen Situationen sucht, ist der Karibikweg 2026 passé.
Diese alternativen Zweitpässe sind jetzt spannender denn je
Wenn Du wirklich einen Plan B für mehr Freiheit suchst, dann schau Dich außerhalb der Karibik um. Länder wie Sierra Leone bieten aktuell einen schnellen, günstigen und weniger risikobelasteten Pass. Ab etwa 75.000 Euro erhältst Du als Hauptantragsteller sogar die Möglichkeit, großzügig Familie und Freunde einzubeziehen – das bietet kein anderes Programm.
Der Sierra-Leone-Pass bietet Dir zudem Zugang zu 15 westafrikanischen Ländern (ECOWAS), in denen Du wohnen, arbeiten, Bankkonten eröffnen, Immobilien kaufen oder Unternehmen gründen kannst. Die Programme stehen nur am Rande unter internationaler Beobachtung, der Ruf ist (noch) neutral, und Du bekommst sogar eine „Background Story“ gratis dazu. Wer lieber außerhalb von Afrika sucht, kann sich z. B. São Tomé und Príncipe anschauen – Englischkenntnisse sind hier allerdings weniger von Vorteil, da vor Ort Portugiesisch gesprochen wird.
Das optimale Verfahren: Kombiniere einen günstigen Pass wie Sierra Leone mit Aufenthaltsrecht (Golden Visa) in anderen attraktiven Ländern – zum Beispiel Serbien, Georgien, Panama oder Paraguay. So erhältst Du ein individuelles Set-Up mit echtem Background und weniger Risiko. Der Karibik-Goldpass war gestern, der flexible Multi-Pass ist heute!
Dein Weg zum besten Pass für Deine Zukunft
Ein wichtiger Tipp: Wähle niemals den Zweitpass nach der reinen Anzahl der „visafreien Länder“, sondern nach strategischem Nutzen für Aufenthalte, Konteneröffnung, Privatsphäre und Deine individuelle Situation. Viele Fallen, wie sie die Karibik-Pässe jetzt treffen, kannst Du so elegant umgehen.
Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, wie Du Deine Optionen auswählst, kombiniert oder wie Du Behörden und Banken begegnest – es gibt regelmäßig Workshops und Masterclasses, in denen Experten ihr Wissen teilen. Auch ein persönliches Beratungsgespräch kann sich lohnen, um nicht in klassische Stolperfallen zu treten und eine sichere, zukunftsfähige Lösung zu finden.
Am Ende zählt: Der beste Pass ist der, der in fünf Jahren noch genutzt werden kann und nicht der, der heute am lautesten beworben wird. Handle klug, bleib informiert, und gestalte Deine Freiheit so, dass Du sie wirklich genießen kannst. Melde Dich für nähere Informationen zu einem der nächsten Workshops oder E-Books – und wenn Du nicht mehr warten willst, vereinbare einfach ein persönliches Beratungsgespräch. Mach den ersten Schritt in Richtung echte Wahlfreiheit – für Dich und Deine Familie!